London – Planung

Nach unserem Abenteuer im karibischen Meer sollte unsere nächste Reise in die britische Metropole London gehen. Die Weltmetropole London ist eine der beliebtesten Ziele für einen Städtetrip. Ob Shopping, Muscial, Nachtleben oder Sightseeing: Londons pulsierende Straßen locken mit zahlreichen Highlights in die facettenreiche Stadt.

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Basics
Bevor es allerdings losgeht, mussten zunächst Flüge gebucht, der Bustransfer organisiert und insbesondere eine Unterkunft gefunden werden.

Da wir zunächst kein bestimmtes Ziel vor Augen hatten, bemühten wir eine Flugvergleichsseite, um nach günstigen Flügen in eine europäische Metropole zu suchen. Bei 10 € pro Flug nach London konnten wir natürlich nicht nein sagen und buchten kurzerhand mit der MasterCard Gold von Gebührenfrei. Die hat nämlich den großen Vorteil, dass eine gratis Reiseversicherung (Haftpflicht-, Gepäck-, Unfall-, Kranken- etc.) erhalten ist. Voraussetzung ist, dass du mindestens die Hälfte der Transportkosten mit der Karte buchst.

Als nächstes suchten wir nach einer Unterkunft, die nicht allzu weit vom Schuss sein sollte. Schließlich beschränkt sich unser Trip auf nur zwei volle Tage. Da möchte man natürlich nicht den Großteil der Zeit im Zug verbringen. Wie bekannt ist, sind Hotels und sogar Hostels im Londoner Stadtzentrum kaum zu bezahlen. Daher schauten wir uns nach einer Alternative bei airbnb um. Wer die Seite nicht kennt: Hier vermieten Privatleute Unterkünfte (z. B. ihr Gästezimmer oder sogar ganze Ferienwohnungen an Reisende). Wir entschieden uns für etwas richtig Außergewöhnliches und werden in einer Art Wohncontainer übernachten, der im Garten des Gastgebers steht. Wenn dich so etwas nicht abschreckt, bekommst du sogar noch 23 € Reiseguthaben bei airbnb geschenkt, wenn du die Seite über uns aufrufst und dich anmeldest. Fühlst du dich in einem Hotel oder Hostel wohler, dann bietet Booking.com eine große Auswahl; Alternativen im Low-Budget-Bereich findest du hier.

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Weitere Bilder unserer Garden Cabin in London findest du im Reisebericht!

Als nächstes musste ein Flughafentransfer her. Nach kurzer Recherche stießen wir auf den Anbieter easyBus, bei dem man Fahrten schon ab 2 £ pro Person vom Flughafen Stansted ins Stadtzentrum bekommt. Du solltest nur nicht allzu kurzfristig buchen. Man hat hier die Auswahl zwischen verschiedenen Haltestellen:

  • Golders Green tube
  • Finchley Rd tube
  • Baker Street tube
  • Marble Arch tube
  • Victoria Coach Stn
  • Victoria Station
  • Stratford

Am besten checkst du einfach vorab bei Google Maps welche Haltestelle näher an deiner Unterkunft liegt. Die Busse von easyBus fahren ca. alle 20-30 Minuten Richtung Zentrum. Achtung: In der Regel fährt je nach Route um 0.30 Uhr oder 1 Uhr der letzte Bus, dann beginnt der Service erst wieder gegen 4.30 Uhr. Fahrpläne findest du übrigens auch bei Google Maps. Alternativ kannst du auch über Stansted Citylink Flughafentransfers buchen. Dieser Anbieter lockt mit konstanten Preisen von 8 £ pro Person. Manchmal gibt es sogar Angebote für 6 £. Einfach mal auf die Facebookseite gehen und nachschauen. Zur Hauptverkehrszeit rollt der Bus im 30-Minuten-Takt Richtung Innenstadt (King’s Cross/St Pancras); Nachts hat der Bus immerhin eine Stundentaktung. Eine dritte Alternative bietet National Express. Es gibt mehrere Haltestellen im gesamten Stadtgebiet. Tickets gibt es bereits ab 6 £. Der Airport Bus Express fährt  die Stationen Victoria (ab 12 £) , Baker Street (ab 10 £), Liverpool Street (ab 7 £) und Stratford (ab 8 £) an.  Letztendlich lohnt sich ein Vergleich der Anbieter in jedem Fall.

Auf der Internetseite des des Flughafens Stansted findest du neben den Bussen auch alle alternativen Transportmittel in die City, wie den Stansted Express.
Am Flughafen selbst werden aktuell (Stand Februar 2016) folgende Reisepotionen ausgewiesen:

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Solltest du zu einem anderen Flughafen fliegen und bei den beiden Anbietern nicht fündig werden, wirf einen Blick auf Flughafentransfers!

VORSICHT: Es empfielt sich nicht, bei Terravision buchen. Der Anbieter hat nach unseren Informationen (Stand Februar 2016) keine Flughafenlizenz mehr. Gekaufte Tickets werden allerdings von Stansted Citylink akzeptiert. Das heißt, dass die Fahrgäste an allen Stationen von Terravision eingesammelt, zur Haltestellte King’s Cross/St Pancras gebracht werden und dann in die Busse von Stansted Citylink umsteigen müssen. Da Stansted Citylink-Fahrgäste Vorang haben, ist mit erheblichen Wartezeiten zu rechnen.

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Da du dich natürlich auch vor Ort schnell fortbewegen möchtest, solltest du dir für Kurzaufenthalte die Oyster Card genauer ansehen. Dies ist ein Pre-Paid-Ticket, mit dem du in London alle öffentlichen Verkehrsmittel (U-Bahn, Linienbusse (Achtung: Sonderlinien kosten (einen kleinen) Aufschlag!), Docklands Light Railway sowie National Rail Verbindungen) innerhalb Londons nutzen kannst. Alle Einzelfahrten sind schon günstiger als ein Normalticket vom Schalter (ca. die Hälfte); der Clou ist allerdings, dass du am Tag niemals mehr als den Preis für eine Tageskarte zahlen musst. Bei Fahrten mit Zügen und Bus, die innerhalb der Zonen 1 und 2 liegen, beträgt dieser 6,50 £. Fährst du ausschließlich Bus ist es sogar noch günstiger. Die Oyster Card gilt generell in allen Tarifzonen und kann vorab online mit einem Startguthaben von 10, 15, 20, 25, 30, 35, 40 oder 50 £ bestellt werden. Du kannst sie aber jederzeit vor Ort an allen U-Bahn-Stationen immer wieder mit Guthaben zwischen 5 £ und maximal 90 £ nachladen. Zusätzlich fällt eine einmalige Aktivierungspauschale in Höhe von 3 £ an. Worauf du immer achten solltest, ist dich immer ein- und auszubuchen, ansonsten wird der Tagespreis und eine Strafe fällig. Gerade wenn es Leute eilig haben, stempeln sie sich schon mit ihrer Karte ein, obwohl deine noch gar nicht akzeptiert wurde. Die Schranke geht dann aber trotzdem auf und du merkst den Fehler erst, wenn dir Guthaben fehlt. Dann am besten direkt zum Schalter und die Sache aufklären; meistens wird kulant reagiert und der Fehler rückgängig gemacht. Beim Bus musst du dich lediglich einbuchen (kostet egal wohin immer 1,50 £). Wenn am Ende Guthaben auf der Karte bleibt, kannst du dir bis 10 £ vor Ort am Schalter ausbezahlen lassen; bei höheren Beträgen die Karte einfach an die auf der Rückseite angegebene Adresse in London schicken.

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Wenn du vor hast, dich länger als einen Tag in Großbritannien aufzuhalten, wird es sich wohl nicht vermeiden lassen, dass du deine elektrischen Geräte wie Handy und Kamera ans Stromnetz anschließen musst. Da die Briten leider andere Steckertypen haben als wir, solltest du dir unbedingt einen Steckdosenadapter zulegen. Was du sonst noch mitnehmen solltest, zeigt dir unsere Packliste.

Programmpunkte
Da die Basics nun standen, konnten wir uns um unser Programm vor Ort kümmern. Wie in vielen anderen großen Metropolen, bieten verschiedene Anbieter auch in London so genannte „Free Walking Tours“ an. Besonders bei einer kurzen Aufenthaltsdauer erhält man bei diesen Sightseeingtouren einen tollen ersten Eindruck von der Stadt und bekommt oftmals noch besondere Tipps. Das Prinzip dieser Touren ist, dass sie generell keinen Fixpreis haben; du zahlst am Ende letztendlich nur ein Trinkgeld in einer selbstbestimmten Höhe, wenn dir die Stadtführung gefallen hat. Dies ist aber absolut freiwillig. Nach kurzer Recherche stießen wir auf Sandmans New Europe London. Hier buchten wir zunächst eine Tour, bei der wir den Großteil an Sehenswürdigkeiten (z.B. Buckingham Palace, The Houses of Parliament, Westminster Abbey, Trafalgar Square, St. James’s Park, 10 Downing St., Horseguards, Big Ben…) kennenlernen werden. Da uns das Prinzip der Free Walking Tours gut gefällt, buchten wir für den nächsten Tag bei Free Tours By Foot die Jack the Ripper Tour. Bei so viel Walkingaction entschieden wir uns als Kontrastprogramm noch für das Musical Let It Be. Auch hier lohnt sich der Preisvergleich verschiedener Anbieter. Bei Lovetheatre wurden wir schließlich fündig und staubten für gerade mal 25 £ pro Person (normalerweise kosten die Plätze das Doppelte) super Plätze ab.

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Wie wir unsere Planung am Ende umgesetzt haben, erfährst du unter London Calling.

Auch wenn es nur ein kurzer Städtetrip wird, krank werden kannst du leider immer; unser Tipp: Die Versandapotheke DocMorris stellt Informationen über die Reiseapotheke verschiedener Länder zur Verfügung.

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Cheers & Cheese ✌
Jorina und Timo

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