Wir sprechen walisch!

Die Nacht verbrachten wir auf dem Parkplatz beim Campingplatz Bjarg. Nach dem Frühstück machten wir uns erneut zum Wasserfall Dettifoss auf, da es zwar deutlich kälter war als tags zuvor, jedoch der Himmel klar war. Der Weg hat sich auf jeden Fall gelohnt. Der Wasserfall in Kombination mit dem Regenbogen bot uns ein herrliches Naturschauspiel.

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Weiter nördlich erwartete uns noch der Hafragilsfoss. Wir waren erstaunt warum für die ca. 9 km lange Route laut Hinweisschild 3-4h Fußweg veranschlagt waren, da anfangs der Weg so aussah:

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Nach ca. einer halben Stunde wurden wir jedoch eines besseren belehrt, als wir uns vor dieser Schlucht wiederfanden und der einzige Weg bergab am Seil entlang führte.

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Ein Abenteuer in jedem Fall!

Der Ausblick am Hafragilsfoss war ebenfalls toll.

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Auf dem Rückweg hatten wir ebenso einige Hindernisse, wie diese Schlucht, zu überwinden.

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Als wir müde aber glücklich nach ca. 2.5 h wieder am Auto waren, war der Ausblick auf die heißen Naturbäder von Myvatn eine angenehme Verlockung. Auf dem Weg dorthin machten wir noch einen kurzen Abstecher beim Krater von Viti bei Krafla.

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Die Schwefelquellen sind jedenfalls ein Besuch wert. Für Studenten kostet der Badespaß in der Nebensaison gerade mal 2100 Kronen (ca. 15 Euro). Die bei Touristen beliebte Blaue Lagune hingegen hat einen mehr als doppelt so teuren Eintrittspreis und ist nicht einmal natürlich…Daher sollte man sich lieber für das Bad Jarđböđin in Myvatn entscheiden.

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Die Nacht verbrachten wir erneut in der Nähe. Allerdings an einem anderen Ort als zuvor, da man hier offenbar nicht nachts stehen durfte, wie uns eine nette Dame um halb 11 abends zu verstehen gab, nachdem sie laut an die Tür des Vans geklopft hatte und uns damit einen ordentlichen Schrecken eingejagt hat. So hatten wir immerhin an unserem neuen Übernachtungsort morgens direkt die nächste Attraktion vor der Nase, nämlich die sogenannten Pseudokrater Skútustađir. Im Gegensatz zu echten Kratern sind diese nämlich durch heißen Dampf entstanden.

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Danach besichtigten wir noch das Lavagesteinsfeld Dimmuborgir, von dem man einen Blick auf den Krater Hverfjall hat.
Lavafelder:

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Komische Tiere:

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Von hier führt auch ein Wanderweg dorthin, da der Krater auf Bildern jedoch eher unspektakulär aussah sparten wir uns diesen Weg.

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Bevor es uns Richtung Husavík trieb, stoppten wir noch kurz bei den Höhlen Grjótagja, die in ihrem Inneren heiße Quellen beheimaten. Früher konnte man hier sogar ein heißes Bad nehmen, die Quellen sind aber inzwischen durch vulkanische Aktivitäten zu heiß geworden.

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Lustige Asiaten:

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Anschließend ging es also dann ins Walmekka Husavík, wo wir eine Walbeobachtungstour mit einem Segelschiff online gebucht haben. Die Online-Buchung hat nicht nur den Vorteil, dass man einen kleinen Rabatt bekommt, sondern man kann direkt in Euro zahlen. Bei den Touren von North Sailing war der Europreis nämlich immer günstiger als der umgerechnete Kronenkurs.

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Mit uns waren nur noch 6 andere Passagiere an Bord, sodass es nicht zu voll an der Reling wurde, als endlich Wale in Sicht waren. Während der fast 4 stündigen Tour (offziell nur 3) sahen wir in der Tat mehrere Wale.

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Kurz vor Ende erwischten wir einen nur wenige Meter neben dem Segelboot. Wahnsinn!

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Wie es sich für gute Matrosen (und brave Passagiere) gehört, halfen wir auch tatkräftig mit, die Segel zu hissen bzw. wieder einzuholen. Da hätten wir ja genauso gut mit einem Katamaran fahren können…

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Auf dem Rückweg gab es zur Belohnung noch Zimtgebäck und einen heißen Kakao mit dem „Captains privilege“, ein ordentlicher Schuss Strohrum. Das schmeckt mir!

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Nach dem tollen Erlebnis fuhren wir nach Akureyri, wo wir unser Nachtlager aufschlugen und uns mal wieder leckere Guacamole zubereiteten. Vorher gab es noch den tollen Goðafoss auf dem Weg.

Wasserfall

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Insgesamt: zwei MEGA Tage.

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Cheers & Cheese ✌
Jorina

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