Kopenhagen – Eine unterschätzte Stadt im Norden Europas

„To travel is to live.“ – H.C. Andersen

Denkt man an die Metropolen Europas, an die persönliche To-Do-Liste der Städte, die man auf jeden Fall einmal besichtigt haben will, kommt einem selten als Erstes Kopenhagen in den Sinn. Auch bei uns stand die Stadt nicht auf Platz 1 der Places-to-see-before-you-die. Zu Unrecht, wie sich herausstellen sollte!

Gelockt durch ein Knaller Angebot unserer Lieblingsbilligairline Ryanair, buchten wir ein verlängertes Wochenende in Kopenhagen. Die Kosten beliefen sich pro Person auf 25 Euro (Hin- und Rückflug ab Köln/Bonn) und ca. 50 Euro für drei Nächte über Airbnb. Ein verlängertes Wochenende reicht zwar aus, um einen Überblick über die Stadt zu bekommen, wer aber alle Schätze des skandinavischen Schmuckstücks entdecken möchte, sollte ein paar Tage länger einplanen.

Möglich sind solche Flugpreise übrigens nur, indem du ganz einfach die Flugangebote über ein paar Tage vergleichst und anschließend nicht allzu lang überlegst. Oder du folgst einfach cheersandcheese.reisen. 😉

Mit kleiner Verspätung landeten wir nach 1 h 15 min am Mittag in Kopenhagen und durften uns über angenehme Temperaturen und hervorragendes Wetter freuen.

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Mit der Metro ging es super einfach vom Flughafen aus in Richtung Nørrebro, wo unsere Unterkunft lag. Eine Einzelfahrt kostet 36 Dänische Kronen, die zurzeit ungefähr 4,80 € entsprechen. Mit diesem Ticket kannst du 4 Zonen durchfahren, was für den gesamten Stadtkern Kopenhagens locker ausreicht.  Auch der Umstieg in den Bus ist im Preis inklusive. Alternativ gibt es auch Tages- (24h, 48h, 72h) und 10er-Tickets (sog. „klippekort“), die sich eigentlich aber nicht lohnen, wenn die Unterkunft wie bei uns einigermaßen zentral liegt, sodass wir darauf verzichteten. Innerhalb von 15 Minuten erreichten wir auch schon die Innenstadt. Da wir als Erstes unser Gepäck loswerden wollten, schnappten wir uns den richtigen Bus (5A) zu unserer Unterkunft in Nørrebro.

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Unsere Unterkunft haben wir für schmale 16 € die Nacht (pro Person) bei Airbnb gebucht. Trotzdem fanden wir eine sehr schön eingerichtete Wohnung vor, in der wir uns direkt wohl fühlten. Kathrine hatte uns zwar schon vorab ein paar Hinweise und Tipps gegeben, aber auch noch mal in ihrem Zimmer eine Notiz hinterlassen. Um auf unseren Schnapperpreis zu kommen, solltest du dich in jedem Fall über cheersandcheese.reisen anmelden, da du so direkt ein ordentliches Startguthaben geschenkt bekommst.

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Erstmal ein Käffken… 😉

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Nachdem wir unser Zimmer bezogen hatten, erkundeten wir das Viertel. Der Stadtteil ist sowohl von vielen Studenten, als auch von einem multikulturellen Flair geprägt. Der Stadtteil ist sicherlich nichts für jeden, uns hat es jedoch gut gefallen. Lebensmittelläden sind günstiger als in der Innenstadt, es gibt eine große Auswahl an (für Kopenhagener Verhältnisse) „günstigen“ Bars und Restaurants. Die Anbindung ist ebenfalls hervorragend. Auffällig war, dass die Dänen es scheinbar süß lieben, da man an jeder Ecke kleine Candyshops findet.

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Ich dachte bisher Raider heißt jetzt Twix und sonst ändert sich nix?

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Die Parks bieten zum großen Teil öffentliche Basketball- und Fußballplätze (mit Kunstrasen) und richtig tolle Grillplätze… beneidenswert!

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Dazwischen folgte noch ein Spaziergang über den Friedhof von Nørrebro, wo der berühmte Dicher Hans Christian Andersen begraben ist. Von ihm sollten wir die nächsten Tage noch öfter hören.

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Auf dem Rückweg entdeckten wir auch noch die ein oder andere extravagante Geschichte… Beispielsweise war am späten Abend noch eine Kirche geöffnet, aus der Musik schallte und Discolicht aufblitzte. Aber warum auch nicht?

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Am nächsten Tag waren wir früh auf den Beinen, da wir um 11 Uhr an einer Free Walking Tour teilnehmen wollten. Über die Internetseite der Freewalkingtours kannst du vorher schon einen Platz kostenlos buchen. Da die Guides aber auch fleißig mit ihren giftgrünen Regenschirmen am Startplatz vor dem Rathaus (Rådhus) auf sich aufmerksam machen, ist eine Voranmeldung eigentlich nicht nötig. Das System dieser Touren kennst du ja bereits aus unserem London-Beitrag. Statt den Bus zu nehmen, liefen wir zum Treffpunkt auf dem Rathausplatz (gegenüber vom Tivoli) im Stadtteil Vesterbro. Auf dem Weg dort hin gab es schon so einige Schmankerl wie das Cafe Miao, wo du mit ein paar Süßen Kätzchen knuddeln kannst, während du deinen Kaffee genießt. Aber auch die zahlreichen Rampen für Skater sowie richtig ordentliche Kickertische, die jedermann einfach benutzen konnte, zeigte den hohen Unterhaltungswert der Stadt.

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Am Treffpunkt (Rådhuspladsen) angelangt, lagen also die ersten 4 km schon hinter uns, bevor es mit dem Tag an sich überhaupt richtig los ging. Insgesamt sollten es noch ca. 20 km werden…

Das Rathaus beheimatet eine Absalonstatue über dem Balkon in der Mitte. Absalon war als Kirchen- und Klostergründer, Heerführer und Berater der Dänenkönige eine der bedeutsamsten Persönlichkeiten des Mittelalters, sodass er immer wieder im Stadtbild auftaucht.

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Vom Rathausplatz gelangt man auch direkt auf Strøget, eine der längsten Fußgängerzonen Europas (ca. 1.100 m). Strøget besteht aus mehreren aufeinander folgenden Straßen und verbindet den Rathausplatz mit dem Neuen Königsmarkt (Kongens Nytorv). Wir nahmen jedoch den Weg rechts vom Palace Hotel, der einen an der Feuerwache und dem Nationalmuseum vorbeiführte.

Auch Captain America schien hier einen Abstecher zu machen…

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Schloss Christiansborg (Christiansborg Slot) beherbergt die Spitzen der drei Staatsgewalten des Königreichs Dänemark, was übrigens einmalig auf der Welt ist. Durch die zwei großen Brände sind die ersten zwei Versionen des Schlosses niedergebrannt (die Dänen lernten erst spät, dass Holzbauten schneller abfackeln 😉 ), sodass die derzeitige erst seit 1937 steht. 1992 verwüstete allerdings ein neuerlicher schwerer Brand die Schlosskirche. Sie konnte erst 1997 nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten wieder eröffnet werden. Irgendwer sollte den Dänen das nochmal mit dem Messer, Schere, Feuer, Licht erklären… 😛

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Interessierte können sich hier sowohl das Schloss, als auch die Stallungen und die alten Ruinen anschauen. Wer sparen will, nimmt ein Kombiticket. Im Rahmen der Tour liefen wir nur durch das Schloss hindurch und überquerten den Kanal, sodass wir dann auf dem dort gelegenen Platz eine Pause bei Absalon machten.

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Von der anderen Seite (Højbro Plads) aus Sicht des Storch Springbrunnens (Storkespringvandet):

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Hier kann man auch gut auf Toilette gehen. Wie eigentlich überall in Kopenhagen: umsonst.

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Kurzer Stop an der St. Nicolai Kirche (Sankt Nikolaj Kirke)…

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…bis wir schließlich am eingangs schon erwähnten Neuen Königsmarkt ankamen.

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Nur einen Steinwurf entfernt liegt der neue Hafen. Hier ein Blick vom Anker aus (Mindeankeret ved Nyhavn):

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Von dort aus ging es zur Statue von Christian X. Dieser war König von Dänemark von 1912 bis 1947 und König von Island von 1918 bis 1944. Christian X. wurde nach der Besetzung Dänemarks am 9. April 1940 durch Hitlerdeutschland durch seine Courage bekannt. Demonstrativ ritt er jeden Morgen unbewaffnet und ohne Leibwache durch die Straßen Kopenhagens und wurde so zum Symbol für die Ablehnung der Dänen gegenüber ihren deutschen Besatzern.

Zwei kurze Anekdoten für Geschichtsinteressierte (diejenigen, die sich sowieso nur die Bilder anschauen, dürfen jetzt schnell am Mausrad drehen):
1942 führte das Verhalten des Königs sogar zu einer schweren Krise mit Deutschland. Hitlers Glückwunschtelegramm zu König Christians Geburtstag beantwortete dieser trocken: „Meinen besten Dank. Chr. Rex“. Dies empfand Hitler als persönliche Beleidigung, sodass etliche Köpfe rollten (metaphorisch).
Es wird berichtet, dass Christian X sich energisch wehrte, als die nationalsozialistische Flagge auf Schloss Christiansborg gehisst werden sollte. Der König soll einem deutschen General befohlen haben, die Flagge zu entfernen. Als der General dies verweigerte, erklärte der König: „Ein dänischer Soldat wird die Flagge entfernen.“ Daraufhin wurde ihm mitgeteilt, dass ein solcher Soldat erschossen werden würde. König Christian a.k.a. Typ mit den Stahleiern, mit 1,99 Metern der größte dänische König der Geschichte, antwortete eiskalt: „Das glaube ich nicht. Denn ich werde dieser Soldat sein.“ Daraufhin befahl der General, die Flagge unverzüglich zu beseitigen.

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Zurück zur Walking-Tour: Ein paar Meter weiter an der Odd Fellows Mansion (Odd Fellow Palæet) führten ein paar der Gruppenmitglieder ein unterhaltsames Rollenspiel über die Affären des geisteskranken Königs Christian VII und seines Freundes, den deutschen Arzt Johann Friedrich Struensee, auf. Während der König sich „nur“ mit einer Prostituierten vergnügte, ließ es Struensee mit der Königin selbst krachen. Er waltete damals fast zwei Jahre lang als Regent Dänemarks und brachte in dieser Zeit wegweisende Reformen wie die Pressefreiheit auf den Weg, sodass Dänemark zu einem der modernsten Staaten wurde. Genutzt hat ihm das jedoch nichts, denn wegen seiner Affäre (und neun weiteren Anklagepunkten) wurde er letzten Endes geköpft (diesmal nicht metaphorisch), gevierteilt und auf das Rad geflochten. Heute gilt als sicher, dass er der leibliche Vater der Prinzessin und damit Vorfahre der letzten deutschen Kaiserin war. Wenn du hier mehr wissen willst, solltest du dir den Film Die Königin und der Leibarzt angucken (4,7 von 5 Sternen bei Amazon) .

Ein paar Schritte weiter steht die als Marmorkirche (The Marble Church, Marmorkirken) bekannte Frederikskirche. Diese besitzt die größte Kirchenkuppel in Skandinavien.

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Das Schloss Amalienborg (Amalienborg Slot) ist die Kopenhagener Stadtresidenz der beliebten dänischen Königin Margrethe II (zu Recht: die Dame hat Herr der Ringe auf dänisch übersetzt und verlegt). Das Schlossensemble wird durch vier einzelne Palais um einen achteckigen Platz gebildet. Das Palais Levetzau beherbergt ein Museum, das Palais Moltke kann im Rahmen von Führungen besichtigt werden.

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Als wir über den Platz liefen, war gerade die Ablösung der Wachen. Hier solltest du dir übrigens keine Späßchen wie in Großbritanien erlauben und vor dem Gesicht einer Wache rumfuchteln… hier erschießen sie dich gleich! Okay, vielleicht schubsen sie dich nur weg und verbannen dich vom Platz. Aber vorsichtig wäre ich trotzdem, so ein Bajonett kann gut pieksen! 😉

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Im Hintergrund nochmal die  Marmorkirche.

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Obwohl die Tour 3 Stunden dauerte, verging die Zeit wie im Flug. Von uns daher: Volle 5 Sterne!

Nach der Tour ging es zunächst zur berühmtesten Sehenswürdigkeit Kopenhagens, die laut unserem Guide die zweit enttäuschendste der Welt ist. Platz 1 darfst du gerne mal raten und in den Kommentar schreiben! 😉

Auf dem Weg sollte man noch einen kurzen Abstecher nach links zum Gefion-Brunnen (Gefionspringvandet)machen.

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Auch die St. Olav Kirche (oder englische Kirche bzw. auf dänisch Engelske Kirke genannte) ist einen Blick wert:

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Prinzessin Marie:

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Und dann war sie da, die kleine Meerjungfrau (Den lille Havfrue)! Aber sieht doch auch ganz imposant aus…

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…okay, sie ist winzig… 😀

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Danach ging es noch am Hafen vorbei zur nahegelegenenen Festungsanlage.

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Eis, Eis, Baby! Lecker BEN & JERRY’S. 🙂

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Das Kastell von Kopenhagen ist eine 1667 fertiggestellte,  in Form eines fast regelmäßigen Fünfecks innerhalb eines Systems von Wassergräben errichtete Festung.

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Jorina verteigte diesen schönen Ort mit allen Mitteln.

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Nochmal die Kirche von der Brücke des anderen Eingangs aus.

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Dann ging es u.a. über die Strøget (diesmal vom Neuen Königsmarkt aus über die Østergade).

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Nach dem Essen wollten wir noch einmal nach Nyhavn auf ein Bierchen.

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Ein etwas krummes Gebäude… kommt auf dem Bild leider nicht so ganz herüber.

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Dann schlugen unsere Kinderherzen höher…

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…die pure Disneymagie! *.*

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Dann folgte das angekündigte Päusken in Nyhavn bei lecker Bierchen und…

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…guter Straßenmusik. Wieder einmal stießen wir auf diese Beatles, von denen alle reden.

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Ein verrücktes Leuchtturmschiff:

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Auf dem Weg nach Christianshavn: Børsen, die ehemalige Börse Kopenhagens. Das Dach ist ziemlich witzig… dazu aber später mehr.

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Dann ging is in die Freistadt Christiana, die scheinbar von Drachen bewacht wird. Die Christiania (Fristad Christiania) ist eine alternative Wohnsiedlung, die seit 1971 besteht. Aus Sicht der dänischen Behörden handelt es sich um eine staatlich geduldete autonome Gemeinde.

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Gerne hätten wir Bilder aus der leicht gruseligen Pusherstreet im selbst betitelten Green District gezeigt. Fotografieren ist hier jedoch leider verboten, da hier die Shoppingmeile für Cannabiskonsumenten ist. Neben dem Fotografierverbot gibt es hier noch zwei weitere Regeln: Don’t run (damit man nicht mit einem Drogenfahnder verwechselt wird ;-)) & have fun! Ließ sich einrichten ;-). Wenn du Kopenhagen besuchst, solltest du aber in jedem Fall einmal hierdurch laufen. Ist schon etwas ganz Spezielles.

Obwohl Cannabis in Dänemark illegal ist, wird es in Christiana weitestgehend toleriert. Du solltest die Gemeinde jedoch nicht mit dem Zeug verlassen, da sonst saftige Bußgelder drohen. Auf die Aufforderung der dänischen Behörden, den Verkauf etwas weniger offensichtlich durchzuführen, reagierte man in Christiana leicht ironisch, indem man Camouflagenetze über die Verkaufsnetze warf. Sieht jedenfalls witzig aus ;-).

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Danach ging es zurück zum Anker in Nyhavn, wo der Treffpunkt zum Pubcrawl war. Da wir schon bei der Free Walking Tour unser Ticket buchten, zahlten wir nur 100 Kronen. Inbegriffen war ein Drink pro Bar.

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Erster Halt war die Stereo Bar (Gothersgade 8A).

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Danach ging es zur  Sjus Bar (Pilestræde 44).

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Unsere Partycrew:Party Smileys
Wir beiden sowie
Caro, Jens, Julia
und Frank.

 

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Als nächstes ging es zur Mini Bar (Gothersgade 35).

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Dann ging es noch in die Aloha Beach Bar (Gothersgade 11), die aber hinter den Erwartungen zurückfiel, so dass wir noch einmal einen Abstecher in die Mini Bar machten, wo wir den rest der Nacht ausklingen ließen!

Zum Abschluss ging es noch zum Hostel von Julia, Caro und Frank. Dort gab es noch etwas Leckeres zu futtern. Julia entpuppte sich als wahre Meisterköchin…

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…oder der was meinst du so? Sieht doch lecker aus! 😀

Danach ging es noch locker flockige 5,2 km zu Fuß nach Hause… Ist ja nix nach so einem Tag! 😀

Am nächsten Morgen sahen wir, dass sich Karl auch mal wieder gut einen genehmigt hatte. Der alte Ganove! 😉

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Nach dem Fertigmachen marschierten wir den Weg wieder zurück, um die restlichen Ecken Kopenhagens zu erkunden. Wer mal eine typisch dänische Wurst (Røde Pølser) probieren möchte, darf in Nørrebro nicht an Harry’s Place vorbeilaufen (das Bild machten wir abends auf dem Rückweg). Hier gibt es gute Hotdogs zu vernünftigen Preisen.

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Wer nach einem leckeren und günstigen Kaffee sucht, dem empfehlen wir das Café Kaffix (Frederiksborggade 43), wo Jorina flüssige Energy tankte. Hier schmeckt nicht nur der Kaffee super, sondern der Preis ist auch noch unschlagbar. Für 12 Kronen bekommst du hier alle erdenktlichen Cafesorten, Sandwiches, Crossaints, den Cake of the Day usw. Wie man dem Aufsteller entnehmen kann, sind die Betreiber auch noch lustige Typen:

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Als erstes ging es durch den sehenswerten Botanischen Garten.

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Dornenbaum…? Ich muss es anfassen!

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Danach liefen wir am Kunstmuseum vorbei zum Schloss Rosenborg (Rosenborg Slot).

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Sind Stühle im Wasserbecken auch schon Kunst?

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Dann ging es noch einmal zu Christiansborg. Eigentlich wollten wir den ganzen Komplex samt Stallungen und Ruinen besichtigen. Leider war der Tag schon etwas vorangeschritten, sodass die Tore bald schlossen. Daher entschieden wir uns, nur auf den Turm hochzufahren. Hier bekommst du die beste Aussicht auf Kopenhagen und musst dafür nicht einmal zahlen, da der Eintritt kostenlos ist.

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Zum Abschluss gönnten wir uns noch eine einstündige Kanalfahrt ab Nyhavn für vergleichsweise günstige 40 Kronen (Abfahrt stündlich).

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Die Königliche Oper:

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Kriegsschiff (HDMS Peder Skram F352) im Hafen:

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We all live in a yellow submarine…

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Und nun ein Zaubertrick: Blick von unten…

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…und Blick von oben: Magic! 😉

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Die evangelisch-lutherische Erlöserkirche (Vor Frelsers Kirke) im Hintergrund fällt besonders durch ihren korkenzieherförmigen Turm auf.

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Timo

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Noch einmal die ehemalige Börse „Børsen“ aus der Nähe:

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Hier sieht man auch das witzige Dach etwas besser. Das Gebäude wurde zwischen 1619 und 1640 im Stil der Niederländischen Renaissance errichtet und sollte auf dem Dach durch ein paar Krokodile verziert werden. Leider wussten weder die nicht zur EM fahrenden Holländer, noch die dänischen Auftraggeber wie Krokodile aussahen, sodass ein lustiger Drachen-, Hundeschnauzen- und Affenohren-Mix dabei heraus kam! 😀

Jorina

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Blick von der anderen Seite auf Nyhavn:

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Dann liefen wir über die Strøget (diesmal Frederiksberggade) zum bekannten Rathausplatz.

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Auf dem Weg durch Vesterbro ging es am Tivoli vorbei, wo schon eindrucksvoll für Helloween geschmückt wurde.

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Da es schon ziemlich spät war, waren die meisten Cafés scheinbar schon zu, sodass es nicht mehr sooo viel zu sehen gab. Soll hier aber auch schön sein.

Am nächsten Morgen ging es leider wieder zurück nach Deutschland. Aber wir versprechen: Wir kommen wieder! Alleine für den Tivoli. Vielleicht schon in diesem Winter; Jorina plant da gerade was… 😉

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Bis zum nächsten Bericht!

Cheers & Cheese ✌
Timo & Jorina

 

 

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