Amsterdam Again

Endlich Urlaub! Nach einem super stressigen Hausarbeitsfinish hieß es letzten Dienstag Gott sei Dank: Ab in die Schweiz; ein wenig die Berge genießen und auf dem Greenfield-Festival rocken. Den Teil überspringen wir an dieser Stelle jedoch und ergänzen ihn nach dem Urlaub in unserem alten Schweiz-Beitrag. Einen kleinen Vorgeschmack wollen wir Dir allerdings nicht verwähren:

Nachfolgend soll es aber um Amsterdam, die Albanientour und den Abschluss in Korfu gehen.

Da unser Flug nach Albanien von Transavia gecancelt wurde, verschoben wir diesen um zwei Tage nach hinten und verbrachten die Zeit also in Amsterdam. Kein so schlechter Deal… Die bereits vorher gekauften Bahntickets sollten uns zum Flughafen Schipol führen, sodass wir uns dort eine günstige Hütte auf einem Campingplatz suchten. Da der Campingplatz „Amsterdamse Bos“ mehr so mittel (freundlich, sauber, gut in Schuss) war, belassen wir es mal dabei und kommen zum Wesentlichen…

Mit dem 24h-Ticket der GVB für 7,50 € kamen wir wunderbar zum Stadtkern und auch wieder zurück. Trotz freier Metro und Tram (ein paar Buslinien wären auch mit drin gewesen) haben wir natürlich wieder einige Meter zu Fuß gemacht, sodass irgendwann eine ordentliche Stärkung nötig war.

Die Frittenbude „Manneken Pis Amsterdam“ ist richtig lecker, bietet zig verschiedene Saucen an und die Wartezeit hielt sich – trotz Schlange – auch in Grenzen.
Mit der letzten übrigen Stunde des 24h-Tickets erreichten wir am nächsten Tag unsere zweite Unterkunft. Diesmal gab es etwas ganz Besonderes! Das Hotel not Hotel ist – wie der Name schon sagt – zwar ein Hotel, aber irgendwie auch nicht. Am besten wir zeigen erst einmal ein paar Bilder…

Auch wenn es auf dem ersten Blick nicht ersichtlich ist, verstecken sich hier hinter allen Wänden kleine Zimmer, auch in dem Bus, der sich mitten im „Wohnzimmer“ befand. Wie in einem Spionageklassiker versteckte sich unser Zimmer hinter einem Bücherregal. Aber welches war nur das richtige Buch? 🤔

Wie in beinahe jeder größeren Stadt starteten wir mit einer Free-Walking-Tour in denn sonnigen Tag. Am Dam begann die Tour für das alternative Amsterdam.

Der sehr humorvolle Guide Sem berichtete uns, dass es hier eine Zeit lang sehr en vogue war, in herunterkommende Gebäude zu investieren, diese aufzumöbeln und gewinnbringend weiterzuverhökern. Diese Entwicklung wurde jedoch rapide durch Hausbesetzer gestoppt, die es sich in den Häusern bequem machten. Dank des hohen Mieterschutzes in den Niederladen – in das Haus einsteigen gilt zwar zunächst als Einbruch, nach 24 h erhält man jedoch die gleichen Rechte wie reguläre Mieter – verwahrlosten jedoch einige Objekte, die sogar abgerissen oder kernsaniert werden mussten/müssen. Andere Gebäude gingen letztes Endes für wenige Euro an die Besetzer über und sind heute rechtmäßig in Hausbesetzerhand. Offiziell weil der Eigentümer die Aktion der Besetzer befürwortete, man munkelt allerdings er sei entführt und gefoltert worden… 🤐 Naja, jedenfalls gibt es hier (blaues Haus auf der Spuistraat) ein Bier für 1,60 €. 👌

Wir bekamen auf der Tour noch viele weitere spannende Infos über das Leben in Amsterdam… Wie erkennt man ein geklautes Fahrrad? Wie viel davon liegen in den Grachten? Was verdienen die Damen hier im Rotlichtviertel? Wie lange müssen sie dafür im Schnitt pro Sitzung arbeiten? Wieso heißen die Magic Mushrooms nun Trüffel? Usw… (wer die Antworten wissen möchte sollte unbedigt eine Tour auf http://freewalkingtoursamsterdam.com buchen. It’s the best Free-Walking-Tour in Amsterdam. It’s true.)

Dank des Guides hatten wir die Möglichkeit im wahrsten Sinne hinter die Fassaden zu schauen und konnten zudem durch einige Hinterhöfe schlendern.

Unser nächstes Ziel war der Albert Cuyp Markt. Neben Free Wifi findest du dort Käse zum Spitzenpreis, Obst/Smoothies, frisch gebackene Stroopwafel und auch die klassischen Fritteusensnacks.

Gegen Ende des Tages lauschten wir zwei fleißigen Bienchen noch unserer Vorlesung im Café Sluyswacht bis es zurück ins Heimatviertel ging, wo wir in der Foodhall zu Abend aßen. Neben einer Liveband findest du hier klassische Streetfoodstände, die sich in der alten Fabrikhalle aneinandereihen.

Am nächsten Tag schlenderten wir noch durch den Vondelpark zum Reichs- und Van Gogh-Museum, bei denen auch das „I amsterdam“ zu finden ist.

Finde die Jorina…

Die menschenärmere Alternative findest du übrigens am Flughafen:

Zum Abschluss gönnten wir uns eine Treetbootfahrt (Pedal Boat) auf den Grachten (9 € p.P./h bei Stromma). Leider hatten wir die entsprechende Verpflegung für so einen Ausflug vergessen… zum Glück schwamm uns eine Dose Heineken entgegen, die wir sodann aus der Gracht fischten! 😀

Auf dem Weg zum Flugafen haben wir die Chance genutzt und nach dem ganzen ungesunden Zeugs wenigstens für den nächsten Tough Mudder trainiert.

Am Flughafen deckten wir uns im normalpreisigen Albert Heijn Supermarkt mit Snacks für den Flug ein, een lekker Broodje Kroket durfte da natürlich nicht fehlen (bei Albert Heijn To Go gibt es die zubereiteten Kroketten).

Cheers & Cheese ✌

Timo

Wenn du dich mehr für das Hotel not Hotel interesssierst:

Der Empfang am Anreisetag war sehr herzlich. Obwohl wir zwei Stunden vor der Check-In Zeit angekommen sind, konnten wir bereits das Zimmer beziehen. Ausgestattet mit verschiedenen Karten, dem WLAN-Passwort und den besten Wünschen der Rezeptionistin, planten wir unsere nächsten Aktivitäten. Das Zimmer selbst verbarg sich hinter einem Bücherregal auf der Galerie. Den Hinweis, sich anhand der Bücher den Eingang zu merken war gold wert, schließlich erkennt man nur mit entsprechendem Wissen die versteckten Türen. Das Zimmer war klein aber ausreichend, schließlich hält man sich hier nur zum schlafen auf. Am nächsten Tag konnten wir zwischen zwei Frühstücksvarianten wählen. Wir entschieden uns für das Kevin Bacon’s No Bacon Breakfast Basket, welches wahlweise eine Tasse Kaffe oder Tee, einen kleinen Orangensaft, ein frisch gebackenes Brötchen, ein gekochtes Ei, drei Marmeladensorten, Käse und einen großen Pott Joghurt mit Müsli und Früchten beinhaltete. Ausreichend gestärkt kann man so Amsterdam entdecken! Da wir am Check-out-Tag noch ein bisschen Sightseeing betreiben wollten, ließen wir unser Gepäck noch im Hotel. Dank der kostenlosen Gepäckaufbewahrung (man erhält eine Marke pro Gepäckstück, damit dieses zweifelsfrei identifiziert werden) war dies kein Problem! Wer ein stylisches Hotel sucht, was mehr ist als eine Übernachtungsmöglichkeit ist sondern ein Statement zum Außergewöhnlichen, ist hier genau an der richtigen Adresse! Unser Preis für eine Nacht betrug 78 €.

Das Frühstück bekommst du für 9 €.

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2 Antworten zu “Amsterdam Again

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